Ist eine Duschrückwand Aluverbund wasserdicht? Die Platte selbst ja – aber dicht wird die Dusche erst durch die richtigen Anschlüsse. Hier trennen wir Materialeigenschaft und Montagequalität.
💡 Tipp
Verwende in Innenecken saubere, durchgehende Silikonfugen und glätte sie mit einem Fugenglätter – so entstehen keine Kapillarspalten.
Die Platte nimmt kein Wasser auf
Aluminium und der Kunststoffkern sind nicht wasseraufnehmend. Die Oberfläche ist glatt und feuchteunempfindlich – anders als offenporige Materialien quillt hier nichts auf.
Dicht wird es an den Anschlüssen
Wasser sucht sich seinen Weg an Kanten, Ecken und rund um Armaturen. Genau dort entscheidet die Versiegelung über die Dichtigkeit.
- Anschluss zur Duschtasse/Boden
- Innen- und Außenecken
- Aussparungen für Armaturen
- Übergang zu angrenzenden Wänden
ℹ️ Gut zu wissen
Für maximale Sicherheit kann hinter der Platte zusätzlich eine Dichtbahn/Abdichtung eingesetzt werden, gerade bei kompletten Neubauten.
So bleibt die Dusche dauerhaft dicht
Sauberes, dauerelastisches Sanitärsilikon, vollflächiges Verkleben und ggf. Dichtprofile in den Ecken sorgen für Dichtigkeit. Silikonfugen gehören zur Wartung und sollten bei Rissen erneuert werden.
⚠️ Wichtig
Risse oder abgelöste Silikonfugen sofort erneuern. Dringt dahinter dauerhaft Wasser, hilft auch die beste Platte nicht.
Häufige Fragen zu Duschrückwand Aluverbund wasserdicht
Muss ich hinter der Platte zusätzlich abdichten?
Auf tragfähigem, trockenem Bestand reicht meist die vollflächige Verklebung plus saubere Silikonanschlüsse. Im Neubau kann eine zusätzliche Abdichtung sinnvoll sein.
Wie oft muss die Silikonfuge erneuert werden?
Das ist Wartung: Sobald die Fuge reißt, sich löst oder verfärbt, sollte sie erneuert werden – meist nach einigen Jahren.
✅ Fazit
Die Aluverbundplatte ist von Natur aus feuchtebeständig. Wasserdicht wird die Dusche durch saubere, gepflegte Anschlüsse – daran entscheidet sich alles.


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